
C'est moi
Auf dem Schirm
Fernsehen ist für mich der Kaffee am Morgen und mein Rotwein am Abend. Am liebsten sehe ich mit dem Zweiten (jetzt bitte zwei Finger vor das Auge halten) mein RTL besser. Soll heißen: Einen Lieblingssender habe ich nicht. Eine Lieblingssendung? Früher war es die Mini-Playback-Show und die Traumhochzeit. Den Lila-Laune-Bär darf ich nicht vergessen. Genau wie Hallo Spencer und Knight-Rider. Aber heute?
Häufig ertappe ich mich, wie ich morgens bei Lotte im Frühstücksfernsehen vorbeischaue. Und abends lasse ich mir von Herrn Rach erklären, wie ich ein Restaurant zu führen habe. Sonntags erlaube ich Dirk Steffens, mich in andere Welten mitzunehmen und anschließend stille ich meinen TV-Hunger mit dem perfekten Promi-Dinner. Bei der gleichen Produktionsfirma würde ich gerne mal das Tanzbein schwingen – noch lieber schwingen lassen. Doch die Trauer um einen möglichen Verlust dieser Sendungen hält sich im Gegensatz zu früher in Grenzen. Ich bewundere Sendungskonzepte wie "TV-Total", "Wetten dass…?" oder "Wer wird Millionär", die es seit vielen Jahren schaffen ihr Publikum vor dem Fernseher anzusprechen. Ob ich ein Vorbild in der TV-Branche habe? Stefan Raab – weniger wegen seinen Moderationsleistungen. Vielmehr wegen seiner Entertainmentqualitäten und seinen Sinn für die wirtschaftlichen Auswertungen im TV-Business.
Vor der Linse
Seit 2004 stehe ich vor der Kamera und moderiere TV und Web-TV-Formate. Wie ich dazu gekommen bin? Natürlich merkst du schon in der Schule, ob du gerne im Mittelpunkt stehst oder nicht – aber dass ich vor die Kamera möchte, habe ich erst während meiner Ausbildung bei Super RTL wahrgenommen.
Wenn ich Menschen erzählt habe, dass ich bei dem Sender eine kaufmännische Ausbildung mache, wurde ich häufig gefragt: "Und wann kann man dich da sehen?" Irgendwann habe ich mich das Gleiche gefragt – ausprobiert und meine Leidenschaft entdeckt. Meine ersten Blicke in das Kameraobjektiv habe ich für ein großes Internetportal gemacht. Dann kam ich zum Digitalsender GIGA, bei dem ich zunächst ein 2 stündiges Lifestyle-Magazin täglich live moderiert habe und anschließend mit meiner Personalitysendung "Aßmann" unterhalten durfte. Nachdem bei dem Sender der Stecker gezogen wurde, habe ich für andere Spartensender moderiert. Die bis dato größte Reichweite habe ich mit meiner Moderation bei Prosieben erlebt. Im Rahmen von We Are Family habe ich Familien mit 15.000 Euro überrascht und sie gegen eine andere Familie in einem Shopping-Duell antreten lassen.
Auf dem Weg
2003 habe ich mein Abitur gemacht. Ich hätte gerne wie Sonya Kraus einen Notendurchschnitt von 1,6 gehabt. Bei mir kamen aber noch mal 1,3 Punkte drauf. Naja – dafür bin ich mit meinem Körper im Reinen. Nach dem Abitur bin ich zum Zivildienst angetreten. Parallel ein Praktikum bei Focus TV in München gemacht.
In meinem Arbeitszeugnis steht sogar, dass ich einen Auslandsdreh begleitet habe. Wir waren weit weg! In Österreich. Danke noch mal an dieser Stelle. Viele Erfahrungen die ich machen durfte habe ich mitgenommen und ab 2004 eine Ausbildung zum Medienkaufmann bei Super RTL begonnen. In der Eigenproduktion war es dann soweit. Hier habe ich Studioluft geschnuppert und der Duft des schwarzen Moltons hat es mir anscheinend angetan. Ich habe Moderationstraining genommen und konnte mich -dank eines Castings in meiner Mittagspause- bei GIGA als Moderator und Jungredakteur behaupten. In meinen Pausen träumte ich von einem akademischen Abschluss – eventuell habe ich damit auch bei RTL noch bessere Chancen?! So machte ich den Bachelor ohne Rosen aber of Arts in Journalismus & PR. Während meinen freiberuflichen Moderationen entwickele ich Web-TV-Konzepte, realisiere Produkt- sowie Imagevideos und unterstütze die Organisation der Tagungen für einen Lebensmittelgroßhändler. Aus rechtlichen Gründen darf ich den Namen nicht nennen. Aber ich hoffe, ich werde jeden Tag ein bisschen besser.
Akku voll
Damit auch euer Akku voll bleibt, möchte ich euch und Ihnen auf diesem Wege meine drei „Aufladegeräte“ nennen. Regelmäßiger Sport. Eine ausgeglichene Ernährung. Sowie sich und auch seinen Freunden so viele schöne Momente im Leben schenken, wie es die Umstände zulassen. Klingt einfach – ist es aber nicht immer. Wer will findet Wege, wer nicht will findet Gründe. Lange Drehtage, stressige Termine und der innere Schweinehund
bieten genug Gründe, um nicht zum Sport zu gehen. Doch eines ist immer erstaunlich: Gehst du trotzdem, fühlst du dich besser.
Hat man das verstanden, ist der Griff zur Sporttasche nicht mehr so weit. Und dazu kommt: Hat man Sport gemacht, überlegt man sich noch einmal mehr, ob man die hart „verbrannte“ Schokolade anschließend auf der Couch wieder nachschiebt. Ein positiver Teufelskreis. Was nicht heißt, dass ich keine Schokolade esse. Denn ab und an gehören auch schon Süßigkeiten zu den schönen Momenten des Lebens. Genau wie Sushi und Wein am Abend oder der Besuch einer Metropole am Wochenende. Wenn man mich fragt was ich mir wünsche sage ich: Zufriedenheit. Und die entsteht auch dann, wenn man sich selber nicht so wichtig nimmt. Denn: Die wirkungsvollste Turnübung ist immer noch, sich selbst auf den Arm zu nehmen.
Griff nach oben
Ja, ich möchte nach den Sternen greifen. "Nur indem man das Unerreichbare anstrebt, gelingt das Erreichbare. Nur mit dem Unmöglichen als Ziel, gelingt das Mögliche." Ich träume davon noch lange meine Arbeit ausüben zu können und erfolgreich zu sein. Vielleicht sollte ich mal Frank Elstner fragen, wie man es schafft so lange im Scheinwerferlicht zu stehen. Und Günther Jauch, ob er nicht Formate zu vererben hat.
Eine Unterhaltungssendung moderieren - das ist mein Traum. Leute zu unterhalten ist mein Verlangen. Zuschauer in einem Magazin zu informieren, empfinde ich als ein einmaliges Privileg. Ich träume in 25 Bildern pro Sekunde. Und bedanke mich bei allen, die mich dabei begleiten!
„Fummel da nicht
mit deinem Zeiger
in meinem Gesicht
rum…!“ ;-)
SHOOTS AND SESSIONS
Skills
Eins A!
Gut
Läuft...
OK
Ne, lass
Unterhaltungssendungen
Das Genre, das ich am liebsten schaue, moderiere ich auch am liebsten. Durch das Unterhaltungsfernsehen Menschen mit Problemen auf andere Gedanken bringen... Familien und Freunde ein Event zum Zusammenkommen schenken… Für Emotionen vor der Mattscheibe sorgen… - das macht Unterhaltungssendungen mit Shows und Spielshows für mich so unverzichtbar und anziehend.
Nachrichten
Nachrichten sind für mich das Wichtigste, was unsere Sender bieten müssen. Ich bin froh darüber in einer Demokratie zu leben, in der der Journalismus so ausgelebt werden kann, wie wir es tun. Für eine hundertprozentige Glaubwürdigkeit gegenüber dem Zuschauer fehlt mir jedoch das uneingeschränkte Interesse an Politik, Wirtschaft und Co.
Call-In-Sendungen
Im Gegensatz zu Nachrichten sind Call-In-Sendungen für mich das Unwichtigste, was ein Sender senden kann. Aus Gewissensgründen und aus persönlichen Einstellungen kann ich hinter puren Call-In-Formaten nicht stehen. Und deshalb werde ich sie nie “moderieren“.
Reality-TV
Ich bin der Meinung: jedes Genre hat im Fernsehen seine Daseinsberechtigung, wenn es genug Interessenten findet. Bei Reality-TV scheint dies immer noch der Fall zu sein. Das Genre ist das wohl am meisten zerrissene in unserer TV-Landschaft. Dennoch kann ich mir vorstellen es zu moderieren - soweit es echt ist!
Lifestyle-Magazin
Ich mag Mode, neue Trends und Lebensstile. Ich höre gerne Musik und interessiere mich für Geschichten der Menschen. Warum dann nicht auch ein Lifestyle-Magazin moderieren? Gerne!
VIP-Magazin
Unsere Branche lebt von Klatsch und Tratsch. Nicht nur bei der Berichterstattung sondern häufig auch intern auf unseren Sender-Fluren. Ich bin zwar kein Autogrammjäger, aber wenn ich dem Zuschauer das Neueste über seinen Lieblings-Promi anteasern darf? Mach ich!
Kochsendungen
Ich muss zugeben: Ich mache Lafer und Lichter keine Konkurrenz, aber ich mache es trotzdem lecker. Ich koche gerne und bin der Meinung: Abschmecken und die ein oder andere gewürzte Frage wie Herr Lanz stellen - das kriege ich hin!
Kultursendungen
Ich interessiere mich für Kulturen. Aber mehr in Joghurts. Kultur bringt immer auch Geschichte mit sich – jedoch richte ich meinen Blick immer viel lieber auf die Gegenwart sowie die Zukunft. Geht es um aktuelle Jugendkultur bin ich mit an Bord.
Politmagazine
Stell dir einmal folgendes Bild vor: Ich sitze mit älteren Menschen in einer Runde und diskutiere über Finanzmärkte und soziale Marktwirtschaft. Links unten in deinem Fernseher steht „Daniel Aßmann“. Fällt dir schwierig die Vorstellung? Mir auch.
Quizsendungen
Endlich was zum Mitmachen. Spannung aufbauen und Kandidaten teilweise aufs Glatteis führen. Gleichzeitig das eigene Wissen erweitern und interessante Geschichten den Kandidaten entlocken. Eins á.
Ratgebersendungen
Ein riesiger Mehrwert des Fernsehens ist, dass sich Experten in den Redaktionen mit einem Thema beschäftigen und versuchen dieses verständlich dem Zuschauer zu erklären. Mit Beiträgen informieren, Hilfe leisten und vor allem realistisch warnen – dafür gebe ich gerne mein Gesicht. Da stehe ich hinter.
Sport
Sky hat mich zu einem Casting eingeladen, in dem ich genau das machen durfte, was ich mir in sportlicher Hinsicht vorstellen kann: Mit Sportlern über ihr Leben abseits des Sports reden und mir gemeinsam mit dem Zuschauer durch Experten den Sport detailliert erklären lassen. Für die reine Sportberichterstattung fehlt mir die tiefgründige Kompetenz.
Musiksendungen
Ich möchte nicht der nächste Florian Silbereisen werden. Wenn ich aber beispielsweise die kleinen, digitalen, öffentlich rechtlichen Sender bei einem Musikformat unterstützen dürfte, wäre ich nicht abgeneigt. Auch in Richtung Berlin würde ich sagen: Ick komme.
Talkshows
Meine Mutter sagte mal: „Daniel, so Talkshows am Mittag würdest du doch nicht machen oder?“ Dann sagte ich: „Wie findest du denn den Kerner?“ Sie: „Den finde ich gut.“ Ich: „Der hat mit Talkshows angefangen.“ Sie: „Ach ja.“ Was ich damit sagen möchte: Wenn es nicht nur um Schwangerschaftstest und Lügendetektoren gehen würde, würde ich gerne tolle Geschichten der Menschen erfragen. Und nach dem großen Einstieg würde ich auf das Vergessen der Zuschauer spekulieren.
Wirtschaftsmagazine
Die Schule hat gezeigt: meine Affinität zu Zahlen ist sehr leicht auszurechnen. 2-2=? Demnach steht der Wunsch ein Wirtschaftsmagazin zu moderieren bei mir eher auf halb 8. Es sei denn Sie lassen 5 gerade sein und produzieren es 0815.
Reisemagazine
Ich reise und entdecke fremde Länder oder Städte mit Begeisterung. Ich treffe gerne auf unterschiedliche Nationen mit ihren Bräuchen und Lebenseinstellungen. Wenn ich die Reise jetzt noch von einem Sender bezahlt bekomme und den Zuschauern die Natur und die Völker auf den Schirm bringen darf – da sag ich doch nicht nein!
Kinderfernsehen
Die Fragen eines Kindes sind manchmal schwerer zu beantworten als die Fragen eines Wissenschaftlers. Genau deshalb ist Kinderfernsehen eine so tolle Herausforderung für mich. Die Kinder von heute schauen immer mehr fern. Deshalb: gebt Ihnen sinnvolle Inhalte. Ich würde gerne dabei helfen!
Videos
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ÜBLE NACHREDE
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AßMANN ALS PROGRAMMCHEFS
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